Pflanzenschutzgerät "AS1" von Schefenacker und Reitter | Oldtimerzunft Guntersblum

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Pflanzenschutzgerät "AS1"
von Schefenacker und Reitter

Das Pflanzenschutzgerät "AS1" von Reitter & Schefenacker stammt von meinem Schwiegervater, es stand immer in der Garage auf einem Regalbrett.
Der technische Zustand war mir jedoch nicht bekannt, es sah lediglich gut aus. Über den Einsatzzeitraum kann ich nur spekulieren, fest steht es wurde am 29.Mai 1959 bei der Firma Bechtel über die Firma Steinfurth gekauft.
Somit ist anzunehmen, daß es bereits in der Saison 1959 im Einsatz war, eine Ablösung war dann wohl die Hako (Baujahr 1970), die jedoch vermutlich nicht gleich zum Pflanzenschutz ausgerüstet wurde. Damit stand das Gerät über 21 Jahre im Arbeitsleben. Diese Zeit und agressive Supstanzen in allen Ecken und feine Ritzen hat natürlich heftige Spuren hinterlassen. bei der Suche nach Teilen kamen dan 2 weitere Geräte dieser Art zum Vorschein, die Herrn Rudolf Hummel in Wachenheim gehörten, und von meinem Vater vor dem Sperrmüll gerettet wurden. Von diesen Beiden war ein Gerät noch in einem guten Zustand, das Zweite hatte schon als Teileträger gedient. Unterlagen waren noch reichlich vorhanden:
  • Die Bedienungsanleitung
  • Der Bestell-und Garantieschein
  • Die Prüfkarte
davon kann man als Sammler nur träumen Aus den Unterlagen geht dann auch deutlich das Kaufdatum, der Käufer und Verkäufer, technische Dinge und der Verwendungszweck hervor. Damit ist es ein wahrer Alleskönner, allerdings ganz sicher nicht ungefährlich. Zur damaligen Zeit haben viele Schwefeler (Stäuber) auf dem Rücken Ihres Herren Feuer gefangen. Die Verendungszwecke waren
  • Sprühen
  • Stäuben
  • Naß-Stäuben
  • Flammen
Bei dem doch reichlichen Angebot an Geräten und einem Teileträger kann der Wunsch ein Gerät wiederherzustellen nicht gehalten werden nein es werden zwei.
Der allgemeine Erhaltungszustand war bei den zwei Geräten doch noch recht gut, aber es gab auch fehlende und defekte Teile. Die Motoren sind nicht fest, aber ob sie jemals wieder laufen steht noch nicht fest. Dieses Bild zeigt, wie der Zahn der Zeit sich zwar verschlissen hat aber die Spuren sind doch erkennbar. Eine gründliche Reinigung und danach die Entscheidung wie es damit weitergeht, die Spuren an dem einen Motor sind doch sehr heftig, er braucht wohl eine neue Lackierung, der Motor vom zweiten Gerät sieht erheblich besser aus und kann damit im Originalzustand erhalten werden. Natürlich mit der Patina der Jahrzehnte und des Arbeitslebens Alle Teile werden in einem Karton zwischengelagert, bis sie aufgearbeitet un wieder eingesetzt werden Bei den Blechteilen kommt dann doch die Auswahl zum tragen: Originalteil oder Ersatz vom Teileträger und die Auswahl was ist noch brauchbar, der Rest kommt gleich weg. So liegen die Teile da und warten auf eine bessere Zukunft, an der wir arbeiten Die Trageriemen waren insgesammt zwar noch erhalten, aber teilweise geflickt und derart brüchig, daß ich daran keinen Gedanken verschwenden mußte, dafür brauche ich Ersatz
Wie immer ist eine gründliche Reinigung mit der Drahtbürste angesagt, aber Vorsicht die Blechteile sind aus Aluminium und damit sehr weich. Da kann man nicht so heftig bearbeiten wie ein Gußblock. Ja da stellt sich dann die Frage wie wird dieses Teil mal aussehen. Mit der Grundierung ist noch kein wirklich schönes Ergebnis erreicht. Die Farbe passt einfach nicht zum Gerät, aber es ist ein echter Haftgrund für die eigentliche Farbe. Da hüpft dann das Herz im Leib, es wird erkennbar wie das Gerät einmal wird



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von Schefenacker und Reitter


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