HAKOtrac T6 musste die auch noch sein? und Gartenarbeit | Oldtimerzunft Guntersblum

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Nächster Stammtisch 27. März 2026 19:00 Uhr Pizzeria Calabria Spessartring 46, 65428 Rüsselsheim am Main statt
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HAKOtrac T6 musste die auch noch sein? und Gartenarbeit

Warum mußte die HAKOtrac T6 auch noch sein? Warum HAKOtrac T6, ist eine Frage die sowohl für die Firma Hako als auch für mich zu beantworten ist. In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte die Technik in der Landwirtschaft ein richtigen Aufschwung, an dem sich viele beteiligen wollten. Zu dieser Zeit gab es von Hako auch bereits Einachser Schlepper die wahre Alleskönner waren. Ob pflügen, fräsen, hacken, transportieren, spritzen usw, für alles gab es Zusätze. Heute ist es ein Traum die Preislisten zu lesen und die Abhängigkeiten zu verstehen. Aus dieser Ausgangsposition heraus versuchte dann die Firma Hako auch auf den Zug "Schlepperbau" aufzuspringen. Mit der HAKOtrac T6 gelang ihr 1960 sogar gleich ein großer Wurf, im wesentlichen wurden die Teile und Technik der HAKOrecord (Einachser) verwendet und mit Ergänzungsteilen ein Vierradschlepper zusammengebaut. Diese Maschine verfügte über eine Variomatik die als Hakomatik angepriesen wurde dafür wurde er auch mit der höchsten DLG Preismünze ausgezeichnet. Davon träumten große Schlepper noch viele Jahre.....
Zielrichtung der Marketingmaßnahmen waren:
  • Der Zweitschlepper in Groß und Mittelbetrieben
  • Der bezahlbare Schlepper im Kleinbetrieb
Für mich war die HAKOtrac T6 eine reine Herzenssache, 1960 bin ich als 7-jähriger mit dem HAKOtrac Prospekt und verträumten Augen über Landwirtschaftliche Ausstellungen gezogen, mein Herz hing an diesem "Kindertraktor" ja den wollte ich haben.
Aber es sollte 48 Jahre dauern bis ich ihn fand und mich um ihn zu kümmern konnte. Bei einer Aktion in der Raunheimer Scheune fragte mich ein Vereinskollege, ob ich Interesse an einer HAKO T6 hätte. ..Und am nächsten Wochenende war es dann soweit. Um den Preis schweigt man ja in Oldtimer Kreisen. ...Allerdings gebe ich Ihnen gerne einige Hinweise auf den Kaufpreis, den habe ich mit gesammelten ausländischen Euros (also nicht von den Adlerwerken) beglichen, das Bild zeigt auch die Menge, den Neugierigen wünsche ich viel Spaß beim zählen. Eine knappe weitere Woche stand die T6 auf meinem Anhänger, der Zustand verlangte nach viel Zuneigung. Teilweise zeigen die Bilder einen guten Zustand aber die Kamera lügt.
Der Zusatnd war schlichtweg erbärmlich, flächendeckend verrostet und überpinselt...... Die Begrüßung war feierlich,
sag musste das sein
was willst Du mit dem
in welchem Container hast Du den gefunden
Es zeigte sich auch gleich, einer der Vorbesitzer hatte Flex und Schweißgerät und konnte die Werkzeuge jedoch nicht wirklich richtig einsetzen.
Alle Lenkungsgelenke hatten Spiel ohne Ende, das einzig feste war der Wille diesen Traum in rot wieder strahlen zu lassen.
Nachdem die HAKOtrac T6 nun sicher in meinem Besitz war versuchte ich Technische Unterlagen zu bekommen, leider Fehlanzeige. Die T6 war nicht der Verkaufserfolg und auch die Hakowerke konnten in ihren eigenen Archiven nichts mehr auftreiben. Aber auch die geben nicht so schnell auf, ein Händler hatte mir dann unerwartet eine Teileliste geschickt und das war es. Für die T8 war noch einiges zu bekommen aber die war nicht komplett baugleich, da half nur eins, viele Fotos, ja viele Detailfotos und die habe ich in der Folgezeit auch wirklich ganz notwendig gebraucht. Da war der erste große Samstag für den kleinen Schlepper in Guntersblum. Nur noch den hinteren Beleuchtungsträger abbauen dann passt er durch den schmalen Durchgang in den Garten. Dort sollte er unter einer Plane bis zum Jahr 2009 ablagern, aber es kam anders. Das Hakofeuer war gezündet und das Jahr 2009 wird er fast fertig erreichen, es fehlte dann nur noch eine Kette und das Geräteanbau Parallelogramm.
Gartenarbeit Nachdem der Lampenträger entfernt war gab es kein Halten, die Neugier war geweckt und es muss jetzt trotz Badrenovierung weitergehen.
Das waren dann die entspannende Momente im Garten. wie immer gehen mir beim Zerlegen verschiedene Gedanken durch den Kopf
  • was hat sich der Konstrukteur dabei gedacht
  • hab ich genug Bilder
  • bekomme ich den nach längerer Zeit wieder zusammen
  • wie wird der aufgenommen
Der Motor sieht gut aus, es fehlen Teile der Haubenhalterung, so frei wie der Auspuff hängt kann bei diesem Abstand nicht gut sein.
Aber er ist ja beim Kauf noch gelaufen. Ja der Kleine ist zwar wendig, aber im Garten ist dann auch das geringe Gewicht von großem Vorteil, hochheben und umdrehen ist kein Problem. An diesem Platz sollte er den Jahreswechsel 2008/2009 feiern, aber das Hakofieber wurde immer stärker...
  • fehlende Teile werden nachgefertigt
  • nur wie sahen die aus
  • aber so könnte es gewesen sein
Fotos sollte mir noch helfen, die Schlauchleitung zum Luftfilter ist sicher nicht original, und die originalen von HAKOrette und HAKO Record passen auch nicht.
Der Motor ist heftig verölt, teerartige Masse aber es ist ja ein Zweitakter
In jeder freien Minute werden Teile demontiert und natürlich fotografiert und wieder die Plane darüber.
Viele Detailfotos, ja die werde ich noch benötigen.
Einzelteile reinigen und von der Farbe befreien danach dann trocken lagern.
Da wartet noch viel Arbeit die ganze Farbe muß weg und die Spuren von Flex und Schweißgerät müssen beseitigt werden. die Schaltung, Differenzialsperre, alles weitgehend von der HAKO Record Blechwinkel und Ergänzungsteile und ein Topf voll Fortschritt des vergangenen Jahrtausends, Teile der Hakomatik. So langsam kommt die Frage auf wird das wieder?????????????? Die Räder sehen super aus, das täuscht, die Reifen sind porös und die Felgen haben auch gelitten.
Da ist jetzt schon Schweis geflossen, und die Teile werden mich noch bis zum Jahresende 2008 bekleiden.
für die Blecharbeiten werde ich mal meinen Neffen fragen.