Schmutz, Farbe und SCHRAUBEN | Oldtimerzunft Guntersblum

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Nächster Stammtisch 27. März 2026 19:00 Uhr Pizzeria Calabria Spessartring 46, 65428 Rüsselsheim am Main statt
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Schmutz, Farbe und SCHRAUBEN

Der Lack muß weg
Für einen ordentlichen Untergrund muß der alte Lack weg. Auch wenn ich nicht weiß auf welcher Basis der Lack aufgebaut war mein Kompliment an den Hersteller, auch wenn ich fluchen musste.
Flächen die nicht sichtbar sind haben mich dann auch begnadigt Auch an der Hakorette habe ich alle Teile die in orange gehalten waren mit dem Wagner Feinsprühgerät grundiert und lackiert.... Weiße und schwarze Teile habe ich mit Hammerit grundiert und anschließend lackiert, natürlich mit dem Schumstoffroller
Den Frontgrill mußte ich vorher noch stabilisieren, die ewigen Vibrationen hatten ihre Spuren hinterlassen und an der unteren Kante zu Bruchstellen geführt.
Kleinteile gab es viele, eine reine Fleißaufgabe.
Da habe ich mein Waterloo erlebt, eine große Menge Farbe und eine heftige Schweinerei in der Garage. Da war die Halterung für den Behälter keine Ausnahme.

Die Lackierung Als Farbe wählte ich eine Kunstharzfarbe aus, damit hatte ich bei dem kleinen Holder auch gute Erfahrungen gemacht. Den Farbton bestimmte ich mit dem RAL Fächer und legte mich auf RAL 2004 fest. Wie bereits erwähnt machten die vielen Kleinteile erhebliche Probleme Überall waren Hakoteile aufgehängt, natürlich keine weissen Teile und gleichzeitg die Orange mit der Spritzpisole auftragen. Weisse Teile habe ich mit Hammerit und Schaumstoffrolle bearbeitet Die Farbe war zwar aus der gleichen Mischmaschine wie damals die grüne Farbe für den Holderaber die Ergebnisse waren schlechter. Es kam einfach keine sauber deckende Beschichtung zusammen. Also noch einmal, noch einmal und so weiter. Dann begann der Zusammenbau...
Auch beim Zusammenbau immer wieder nachlackierenund es kam auch wieder Freude auf also jetzt schaffe ich das auch noch....
Wie in einem Baukasten liegen die Kleinteile bereit. Es sind auch größere Teile dabei, nun steht die Hakorette wieder auf eigenen Füssen. Ja dann geht man gerne mal wieder 3 Schritte zurück und den Anblick genießen und die Mühen und den Ärger kann ich jetzt vergessen. Den Motor habe ich nur gereinigt und mit Motorversiegelung aus dem Autozubehör versiegelt, etwas Patina ist geblieben. Das macht doch einen alten Zeitzeugen zum optischen Leckerbissen. Wenn der Motor und das Chasis so langsam wieder zusammen finden wird es wieder eine Hakorette. Eine echte Augenweide und mit der Haube, so schön war die Hakorette lange nicht mehr. Von der Seite mit der ungeschützten Hakomatik, da frhlt nur noch die Beschriftung.
Der Lack soll vorher richtig aushärten, mit dem Schutz über der Hakomatik sieht es jetzt super aus. jetzt fehlt nur noch das Gebläse mit den Düsen.

Die Hako kann sich sehen lassen.
Nach den Arbeiten sieht die Hako schon ganz gut aus Nur hätte ich mir für diese Fotos Sonnenschein gewünscht Die Herrichtung der Düsen, Schläuche und sonstigen Teilen war nicht sonderlich spektakulär, einfach reinigen, schleifen und versiegeln.
Danach sah das Gerät schon sehr ordentlich aus aber noch ohne die Beschriftung. Von Anfang an war die Beschriftung mit Folie hergestellt, es stellte sich nur noch die Frage, wer ist bereit für diese Schriftzüge die entsprechenden Dateien zu erstellen. Mit dem Schneidplotter ist das dann kein Problem mehr.
Klaus Himmler aus Osthofen war so freundlich und hat die Dateien erstellt und dann aus der Folie herausgeschnitten. Danke Klaus das war eine Super Arbeit und ich kann Dich wirklich weiterempfehlen.