Die Bestandsaufnahme
Die Hakorette ist seit 1970 im Familienbesitz.
Von der Anfangszeiten kann ich nichts genaues sagen, aber eins ist ganz sicher,
sie konnte nie das Herz ihres ersten Besitzers erobern
und führte deshalb mehr ein Schattendasein.
Die meiste Zeit hat sie als Sprühgerät gedient, die Spuren im Lack zeigen es..
allerdings war eine solide Grundsubstanz vorhanden.
Im Lack waren Rostnester und es konnten ganze Lackflächen abgezogen werden.
Auch war keine Dokumentation vorhanden
- kein Teilekatalog
- keine Bedienungsanleitung.
- Nur der Kaufantrag, Zubehörliste und die Garantiekarte waren noch vorhanden.
Eine E-Mail an die Firma Hako war mehr eine Verzweifelungstat
aber ich sollte mich täuschen,
am nächsten Arbeitstag noch vor 12:00 Uhr bekam ich Hilfe zugesagt.
Und am übernächsten Arbeitstag konnte ich die Bedienungsanleitung und den Teilekatalog ausdrucken.
Herzlichen Dank an die Firma Hako in Bad Oldesloe |
Die Hako wird zerlegt
Das Zerlegen der Hakorette bereitete keine Probleme, brachte aber einige Dinge an den Tag.
Die mit Federkraft vorgespannten Keilriemenscheibe der Hakomatik sind mit Vorsicht zu behandeln.
Diese Technik begeisterte mich schon als Junge.
Mein Großvater hatte eine Hako Rekord (Baujahr 1960), die weiterhin im Familienbesitz
ist und auch immer noch arbeiten muß.
Das Zerlegen geht weiter bis dann nur noch das Getriebe und die Räder vorhanden sind, heftig verölt.
Alle Schrauben waren locker.
Es gab auch Teile deren Nutzen nicht sofort sichtbar war, aber die Hakorette war ja eine Universalmaschine mit vielen
An- und Umbauteilen.
Nach dieser Phase waren die Hakoteile überall zu finden,
- in Kartons
- aufgehängt im Schuppen...
- auf dem Werkzeugwagen
- zwischen den Holdern
|