Stählernes
Nachdem die HAKOtrac T6 fertiggestellt war warf sich die Frage nach der Anmeldung auf, aber mit diesem
Fahrzeug möchte
ich nicht wirklich auf eine Bundesstraße.
Ein leichter Autoanhänger wäre da eine echte Alternative, mit dem Holder B12 könnte ich dann
die HAKOtrac usw.
zu Treffen und Ausstellungen mitnehmen, da es sich dabei doch um seltnere Geräte handelt wäre
das eine Bereicherung für die Oldtimerszene.
Es sollte jedoch keiner dieser neuen Baumarkt Silberlinge sein,
so suchte ich nach einem heruntergekommenen Holzbeplankten Anhänger für den schmalen Euro.
Bei einem Arbeitskollegen wurde ich fündig, bei der Besichtigung war klar, daß der Aufbau nachgebaut
werden muß.
Dann begann das Zerlegen und es sah nach einer positiven Überraschung aus,
aber nur kurz...
dann drehte sich das Spiel gegen mich
- unter den Bordwänden war der Rahmen weggerostet
- also war ich wieder bei der ersten Einschätzung
- die Achse und Zugrohr waren in einem bemerkenswert guten Zustand soweit es den Rost betraf
- beim weiteren Vorgehen klingelten dann die zusätzlich notwendigen Euronen
- zuerst die Gummifedern
- dann Schrauben abgerostet bzw gerissen
- und auch die Lager für die Längslenker, waren festgerostet
- mit den Reifen drohte die Stimmung zu kippen
- die waren zwar noch gut aber zwei verschiedene Größen
- die Frage war Schrott oder weitermachen
- also weitermachen und auf Besserung hoffen
- Dieses Foto lügt nicht, beim Abschleifen war DICKE LUFT in der Halle
- und was von der Achse zum Vorschein kam war noch echte Wertarbeit
An den Gummifedern hat natürlich nicht nur der Rost gefressen, nein auch der Zahn der Zeit hat seine Spuren
hinterlassen.
Das zeigt der Vergleich zwischen "ALT und NEU".
Stählernes
Die noch verwertbaren Teile der Achse und das Zugrohr habe ich entrostet und mit Herconia von Westfalia
grundiert
und mit einem neuen Anstrich versehen.
Das waren Arbeiten in der Halle, es war von der Temperatur erträglich.
Die neuen Gummifedern geben schon ein tolles Bild ab.
Den Aufbau mußte ich im Garten fertigen, die langen Stahlstäbe konnte ich mit meinen Mitteln nicht transportieren.
Der Schichtplan hatte da ein paar freie Tage vor einer Nachtschichtwoche, richtig ideal,
aber weniger Minusgrade hätten auch gereicht.
Fertigstellung in der Garage und dann der Transport in die Halle.
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