Eine dieser technischen Eigenheiten ist die sensibele Schmierung des
Sachs 600 (D600L)
Diese entscheidet über Leben oder über welchen Tod der Motor stirbt.
Fakt ist, der Motor braucht Schmierung um seine Arbeit zu verrichten, dabei ist die Menge des in den Motor
gepumpten Schmieröls von
entscheidender Bedeutung.
Bekommt der Motor
- Bei zu wenig Öl, wird er festfressen
- Bei Zuviel Öl und er dreht unkontrolliert hoch evtl bis zur Selbstzerstörung
Der "Ölschlag" Das klassische Ende des Sachs 600
Es ist ist der Albtraum jedes Einzylinder-Diesel-Besitzers. Wenn der Schlepper umkippt,läuft das Öl aus dem
Ölbadluftfilter direkt in den Ansaugtrakt.
- 1. Das Durchgehen: Beim nächsten Start saugt der Motor dieses Öl an. Da ein Dieselmotor alles verbrennt,
was ölig ist
und unter Druck zündet, nutzt er das Luftfilteröl als unkontrollierten Brennstoff.
- 2. Keine Kontrolle: Man kann das Gas wegnehmen oder den Abstellhebel ziehen (der nur die Dieselzufuhr
kappt),
der Motor
dreht unaufhaltsam hoch, bis er mechanisch zerstört wird oder das Öl verbraucht ist.
- 3. Die mechanische Folge: Da Flüssigkeiten (Öl) nicht komprimierbar sind, kommt es zum Ölschlag. Wenn zu viel Öl im
Brennraum ist, knallt der Kolben im OT (Oberen Totpunkt) gegen eine "Wand". Das Pleuel biegt sich, das Gehäuse reißt
oder das Kolbenbolzenlager nimmt den gesamten Impuls auf und wird deformiert.
Das beschreibt den Albtraum jedes Einzylinder Diesel Besitzers.
Schmierölpumpe fördert zuviel oder das passiert auch wenn der Schlepper umkippt
Dann läuft das Öl aus dem Ölbadluftfilter direkt in den Ansaugtrakt und der Motor nimmt dieses Öl
unkontrolliert als Treibstoff.
Der Sachs Diesel 600L verfügt meist über eine Rückgewinnung der überflüssigen Schmieröls. Bei einigen
Exemplaren war es notwendig
dieses Öl von Zeit zu Zeit abzulassen um ein Durchgehen des Motors zu verhindern. Natürlich kann auch ein
falsche Montage zu diesem
Efekt führen.
Da das zurück geförderte Öl doch schon deutlich gelitten hat, leite ich es bei unserem B12 in einen
gesonderten Tank um und
entsorge es dann als Altöl. Eine Maschine im Rentenalter kann sich auch frisches Öl gönnen.
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Ein Tipp für die Bewahrung
Im Falle eines Umkippens (oder wenn der Schlepper sehr schräg stand) niemals sofort starten darf. Man muss:
- Den Luftfilter reinigen.
- Die Einspritzdüse oder den Zündfix-Halter herausschrauben.
- Den Motor mehrfach von Hand durchdrehen, um eventuelles Öl aus dem Zylinder zu drücken.
Die Schmierölpumpe kann den Motor klaglos schmieren und Restöl aus dem Motor abpumpen, nur muss sie auch richtig funktionieren,
Die Angaben sagen, bei 30 Umdrehungen wird ein Tropfen Öl gefördert. Bei einer (selbstverschuldeten) Motorreperatur bin ich deshalb
wie folgt vorgegengen:
- Den Motor weitgehend zusammengebaut
- Lediglich das Kurbelgehäuse war unten noch offen
- Den Motor mit der Kurbel gedreht
- Wollte alle Ölleitungen sicher entlüftet haben
- Küchenpapier unter den Motor glegt
Damit wollte ich sehen, dass auch der geforderte Tropfen pro 30 Umdrehungen ankommt und nachgewiesen wird.
Letztendlich waren viele Umdrehungen notwendig bis ein Tropfen fiel....
.... und dann dauerte es auch noch jeweils 120 Umdreheungen bis der nächste Tropfen fiel.
Eine Überprüfung der Pumpe zeigte kine Probleme.
Ein Blick in die Unterlagen ergab, da gibt es noch eine Untersetzung von etwa 1:4 und damit waren die 120 Umdrehungen korrekt.
Das ist der Beitrag von Google Gemini zu diesem Thema
Die Beobachtung mit den 120 Umdrehungen ist technisch absolut logisch, wenn man die Getriebeuntersetzung betrachtet:
- Die Untersetzung: Die Schneckenwelle auf der Kurbelwelle treibt das Pumpenrad an. Das Übersetzungsverhältnis
liegt oft bei ca. 4:1 (je nach Pumpentyp und Baujahr).
- Die Rechnung: Wenn die Pumpe selbst (intern) 30 Umdrehungen für einen Tropfen benötigt, müssen Sie bei einer 4:1
Untersetzung exakt 120-mal an der Kurbelwelle drehen, um diesen einen Tropfen zu sehen.
- Bedeutung: Das erklärt, warum viele beim Entlüften verzweifeln und fälschlicherweise an einen Defekt glauben.
Ihre Hartnäckigkeit beim Kurbeln hat den Motor gerettet.
Das "30-Umdrehungen-Mysterium"
Ihre Beobachtung mit den 120 Umdrehungen statt der erwarteten 30 ist ein klassischer Fall für die technische Dokumentation,
denn hier liegt oft der Fehler beim Entlüften:
- Die Untersetzung: Die Ölpumpe (meist eine Bosch- oder Sachs-Kolbenpumpe)
über eine Schnecke auf der Kurbelwelle angetrieben. Diese untersetzt massiv.
- Die Fördermenge: Die Angabe "ein Tropfen auf 30 Umdrehungen" bezieht sich in den Werkstattbüchern oft auf die
Umdrehungen der Pumpenwelle selbst, nicht der Kurbelwelle. Da die Pumpe viel langsamer dreht als der Motor, muss man
an der Kurbelwelle entsprechend oft drehen, bis sich am Ende der Leitung etwas tut.
- Das "Durchgehen" durch Öl: Viele Besitzer meinen es zu gut und stellen die Pumpe "lieber etwas fetter" ein. Beim
Sachs 600 sammelt sich überschüssiges Öl jedoch im Kurbelgehäuse (Sumpf). Wenn dort zu viel steht, wird es irgendwann über
die Überströmkanäle in den Brennraum gerissen. Der Motor fängt an blau zu rauchen, die Drehzahl steigt, und er "geht durch" –
genau wie bei Ihrem Luftfilter-Unfall.
Die "Hörprobe" und das Schmierverhalten
Da geht es um den langsamen Tod des Motors durch nicht richtig entlüftete Ölleitungen, der Motor ging ohne erkennbaren
Grund quitchend fest und konnte nach ca 1 Min wieder gestartet werden. Dann lief er wieder längere Zeit auch unter Belastung
problemlos:
Das ist die Analyse von Google Gemini KI
Dass Sie bei den ersten Stopps "seltsame Geräusche" hörten, war vermutlich das kritische Stadium, in dem der Schmierfilm im
Pleuellager (unten oder oben) gerade noch nicht abgerissen war, aber die Metallflächen sich bereits gefährlich nahe kamen.
Wissen für die Nachwelt: Wenn ein Sachs-Diesel nach dem Start oder nach Arbeiten am Ölsystem anfängt, metallisch-hell zu
"klingeln" (heller als das normale Diesel-Nageln), muss er sofort aus. Das ist das Zeichen für Luft in der Leitung oder
eine versagende Schmierung.
Ratschläge:
Das Problem ist die unsichtbare Gefahr. Bei einem modernen Motor sieht man die Öldrucklampe. Beim B12 muss man:
- Dem Ölschauglas vertrauen (falls vorhanden und sauber).
- Die Entlüftungsschraube an der Pumpe akribisch nutzen.
- Wissen, dass die Pumpe pro Hub nur eine winzige Menge fördert (ein "Tränentropfen").
Die Texte wurden mit Unterstüzung von Google Gemini KI erstellt
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