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In der Norddeutschen Tiefebene spielen die Kanäle für die Schifffahrt
eine große Rolle. So wurde ab Ende der 60er der Elbe-Seitenkanal gebaut,
das Wasserstraßen Kreuz in Magdeburg war in der damaligen DDR und
damit zumindest ein unsicherer Faktor für die Wirtschaft, die auf
diese Transportwege angewiesen ist.
Der Elbe-Seitenkanal sollte Abhilfe schaffen und zudem eine Sperre
für Panzer aus östlicher Richtung darstellen.
Auch wenn wir sagen, das ist flach wie ein Pfannkuchen, gibt es doch
einige Höhenmeter mit Schleusen und Hebewerken zu überbrücken.
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Direkt nebenan ist ein Dokumentationszentrum mit informativen
Schautafeln, Modellen der Schleusen und Hebewerke des Kanals
sowie weitere interessant Besonderheiten aus anderen Teilen der Welt.
Es ist auch erwähnenswert, dass es kurz nach der Eröffnung des Kanals
zu einem Kanalbruch in der Nähe von Lüneburg gekommen ist, bei dem
versuchte man die Flut mit Lastkähnen einzudämmen. Als dies misslang
fuhren Bergepanzer der Bundeswehr in den Kanal um die Wassermassen
soweit zu bändigen, dass dann mit normalen Mitteln gearbeitet werden
konnte.
Diese Bilder und der Bericht gehören zwar nicht direkt zu unserem Hobby,
sind aber ein Blick über den Rand der Motorhaube hinaus.
Andere sagen einfach mal über den Tellerrand schauen.
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