Ladungssicherung Lösungsansätze /Ideen Dies ist keine Anleitung..... | Oldtimerzunft Guntersblum

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Nächster Stammtisch 27. März 2026 19:00 Uhr Pizzeria Calabria Spessartring 46, 65428 Rüsselsheim am Main statt
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Ladungssicherung
Lösungsansätze /Ideen
Dies ist keine Anleitung.....



Die Gedanken gehen weiter, es muß flexibler werden, aber wie?
  • es müssen Standards her
  • es muß ein System für die Löcher geben.
  • Zurgurte müssen an verschiedenen Punkten eingehängt werden können
Mein Saris Anhänger war werksseitig, ohne gesetzlichen Zwang, mit 4 Zurrpunkten für je 800 kg senkrechten Zug ausgerüstet. Diese waren mir zu wenig, da habe ich nochmals 6 Zurrösen nachgerüstet. Diese sind jeweils mit 2 Schrauben in den äusseren Rahmen verschraubt. Um jetzt die Schlepper(chen) zu sichern habe ich über die gesamte Länge kräftige Winkelschienen mit den Zurrösen verschraubt.
Diese Schienen haben eine 100 mm Lochung, in der die Halter für die Quertraversen befestigt werden. Die 4 Quertraversen bestehen aus kräftigen U-Schienen.
Als Grundplatte jedes Trägers dient ein kurzes Winkelstück (ca 250mm) mit 2 feststehenden Bolzen und einem Loch für eine Schraube. Der Bügel zur Aufnahme der Quertraversen ist aus Rundmaterial und ist asymmetrisch an der Grundplatte befestigt. Dadurch ergeben sich zusätzliche Variationen beim vertauschen des rechten und linken Trägers.

Damit wird der Anhänger einmal eingerichtet und ggf die Lochanzahl notiert, Änderungen (anderer Schlepper, Gewichtsverlagerung durch Anbaugeräte usw.) sind jederzeit möglich.
Damit kann jedes Rad mit einem Gurt gesichert werden, dies ist eine Kombination der Anfangs erwähnten 2 Sicherungsarten.
  1. Formschlüssige Ladungssicherung
  2. Kraftschlüssige Ladungssicherung
Die Quertraversen werden mit einer Ringschraube gegen seitliches Verrutschen gesichert. Für die seitlich Sicherung der Ladung habe ich an umgebaute Scherenwageheber, Distanzhölzer und auch kraftschlüssiges sichern zu den weiterhin vorhandenen Zurrpunkten gedacht, da ist aber erstmal die Praxis gefordert.



Der erste Einsatz

Nun muß sich zeigen ob dies in der Praxis anwendbar ist.

Die Längsschienen bleiben immer installiert, die ist zeitweise etwas ärgerlich......
aber bei einem Tieflader sind an dieser Stelle auch die Bordwände.....
somit werden lediglich Vorteile der Hoch- oder Überladers eingebüsst.
Die Winkelstücke habe ich verdreht eingebaut, sonst könnten sie die Reifenflanken gefährden......
dadurch werden pro Quertraverse ein weiters Gewindeloch notwendig da sich der Abstand der Bügel ändert.
Dem Holder B12 gebührt die Ehre, er darf als erster die neue Verzurrung nutzen..... Dieses Bild zeigt den geringen seitlichen Abstand zur Längsschiene..... Die unsymetrische Anordnung der Haltebügel hat sich bewährt.......
....auch sind die Bügel der ersten Schiene etwas höher......
Eine saubere Verzurrung fast ohne Spiel in der Längsrichtung ist gewährleistet..... ......auch am Hinterrad

Bislang war ich kein Freund von Verzurrungen über die Reifen, teilweise habe ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist kein gutes Gefühl wenn beim Blick in den Rückspiegel sich ein Gurt löst und vom Reifen rutscht.
Bei diesem soliden Aufbau war es bereits beim Verzurren zu Spüren, die Elastizität der Reifen, die gerade Gurtführung, und der Gurtschutz aus Gummi werden mich nicht im Stich lassen.

Nach ca 40 km waren die Gurte noch so straff wie vorher, lediglich die beiden Zusatzgurte von der Schleppermitte zu der aufgeschraubten Zurröse haben sich in der gewohnten Weise etwas gelockert.
Auf die Gurte über die Reifen war Verlass.

Die Verschraubungspunkte dann auch noch dokumentiert vereinfacht die Einstellungen, die Abstützlast einmal abgewogen wird dann auch stimmen.

Diesen Beitrag verstehen wir als eine Anregung zur Ladungssicherung sowie einer Diskussionsvorlage.
Sachdienliche Komentare werden wir gerne anfügen, wenn Sie es wünschen, oder in diesen Beitrag einarbeiten.
Gespannt sind wir vor Allem auf die Reaktion von Sachkundigen Personen (Ordnungshüter, Lademeistern etc)