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Dieser Motor ist die personifizierte "Eigentümlichkeit". Er wurde im Geräteträger Alldog verbaut und
stammte von TWN (Triumph
Werke Nürnberg).
Die Besonderheit:
Er war luftgekühlt und ein sogenannter Rückkehrstrom-Zweitakter.
Die Kuriosität:
Das größte Problem war die Schmierung. Der Motor war so empfindlich,
dass er oft schon nach wenigen hundert Betriebsstunden den Dienst quittierte. Er galt
als so unzuverlässig, dass er den Ruf von Lanz fast ruiniert hätte, bis er durch
MWM-Viertakter ersetzt wurde.
Er ist das mahnende Beispiel dafür, dass das Zweitakt-Diesel-Prinzip bei
Luftkühlung und hoher Belastung extrem schwer zu beherrschen war.
Warum war das beim Lanz TWN Diesel (Alldog) so schwierig?
Das Prinzip der Umkehrspülung funktioniert am besten bei hohen Drehzahlen (wie beim Moped).
Ein Dieselmotor wie im Alldog dreht aber langsam.
Die Verwirbelung:
Bei niedrigen Drehzahlen vermischte sich die frische Luft oft mit dem alten Abgas,
statt es hinauszuschieben.
Die Hitze:
Da die Luft im Zylinder diesen "Umweg" über den Kopf nimmt, heizt sie sich stark auf.
Beim luftgekühlten Lanz TWN führte das dazu, dass der Motor seine Hitze nicht loswurde.
Die Folge waren die berüchtigten Kolbenklemmer.
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