Technik-Tipp Das Kolbenbolzenlager & Schmiersystem | Oldtimerzunft Guntersblum

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Nächster Stammtisch 26. Juni 2026 19:00 Uhr



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Technik-Tipp

Das Kolbenbolzenlager & Schmiersystem

  1. Das scheinbar "zu große" Lagerspiel
  • Bauweise:
    Bei Motoren mit Gleitlagerbuchse im Pleuelauge (oft ab ca. 1960) ist das radiale Spiel im kalten Zustand deutlich spürbar (0,04 bis 0,06 mm).
  • Hintergrund: Der Sachs 600 ist ein thermisch hoch belasteter, luftgekühlter Zweitakt-Diesel. Der Kolbenbolzen dehnt sich im Betrieb massiv aus.
  • Gefahr: Ein nach modernen Pkw-Maßen "spielfreies" Lager würde unter Last sofort fressen. Das kalte Spiel ist eine konstruktive Notwendigkeit für den betriebswarmen Zustand.
  1. Die "120-Umdrehungen-Regel" beim Entlüften
  • Übersetzung:
    Die Ölpumpe wird über ein Schneckengetriebe untersetzt (ca. 4:1).
  • Fördermenge:
    Die Faustformel "1 Tropfen pro 30 Umdrehungen" bezieht sich auf die Pumpe, nicht die Kurbelwelle.
  • Praxis:
    Um sicherzugehen, dass Öl im Kurbelgehäuse ankommt, muss man an der Kurbelwelle ca. 120-mal drehen. Geduld ist hier der beste Motorschutz!
  1. 1 Lebensversicherung Frischölautomatik
  • Vorsicht bei "gutem Meinen":
    Zu hoch eingestellte Pumpen oder Luft im System sind die häufigsten Todesursachen.
  • Regel:
    Nur eine penibel entlüftete und korrekt nach Werksvorgabe eingestellte Pumpe garantiert, dass der Motor weder festläuft noch durch überschüssiges Öl unkontrolliert hochdreht ("Durchgehen").
Die Texte wurden mit Unterstüzung von Google Gemini KI erstellt