Kurzer Blick auf den Normag mit Spülpumpe Technische Besonderheit | Oldtimerzunft Guntersblum

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Kurzer Blick auf den Normag mit Spülpumpe

Technische Besonderheit

Der Normag K13A ist ein Oldtimer-Traktor (Ackerschlepper) des ehemaligen deutschen Herstellers Normag (Nordhäuser Maschinenbau AG oder GmbH). Er gehört zur Modellreihe Kornett und wurde im Jahr 1957 in das Produktionsprogramm aufgenommen, kurz bevor Normag die Schlepperherstellung Ende 1957 oder Anfang 1958 einstellte.
  • Hersteller: Normag (Normag-Zorge GmbH)
  • Typ: K13A (Kornett-Reihe)
  • Baujahr: 1957
  • Motor: Wahrscheinlich ein Einzylinder-Dieselmotor.
Leistung: Der Name "K13A" deutet oft auf eine Leistung von etwa 13 PS hin, obwohl die Normag-Modelle teilweise leicht abweichende Leistungsangaben hatten (z.B. gab es auch den K 15 a).
Normag mit Spülpumpenmotor (NG-Reihe)
Der Normag-Spülpumpenmotor (oft der Typ K12 oder K16) ist ja fast schon ein technisches Fossil, im positiven Sinne. Da das Prinzip der Spülpumpe heute kaum noch verbaut wird, hier die zwei Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte:
  • Der "falsche" Klang:
    Da die Spülpumpe pro Umdrehung arbeitet, klingt der Motor oft deutlich "heller" und schneller, als er tatsächlich dreht. Man neigt dazu, ihn zu untertourig zu fahren, was die Spülung verschlechtert.
  • Dichtheit ist alles:
    Das Kurbelgehäuse und die Zuleitungen der Spülpumpe müssen absolut luftdicht sein. Schon eine kleine Undichtigkeit an den Gehäusedeckeln führt dazu, dass der Spüldruck abfällt und der Motor unter Last schwarz raucht oder abstirbt.
Der Normag mit dem Zweitakt-Diesel (oft der Kornett oder ähnliche Modelle mit dem typischen "Spülpumpen-Buckel") ist eine technische Besonderheit.
  • Das Prinzip: Im Gegensatz zu Viertaktern nutzt dieser Motor eine separate Pumpe (die Spülpumpe), um die verbrannten Gase aus dem Zylinder zu drücken und Frischluft zuzuführen.
  • Besonderheit Umkehrspülung:
    Diese Motoren reagieren extrem empfindlich auf Ölkohle im Auspufftrakt. Wenn die Schlitze oder der Auspuff zugesetzt sind, verliert er massiv an Leistung oder überhitzt.
  • Schmierung:
    Das Reglergehäuse und die Einspritzpumpe hängen oft an einem eigenen Ölkreislauf oder benötigen separate Kontrolle. Achten Sie darauf, dass das Rückschlagventil der Spülpumpe sauber schließt, sonst drückt er Abgase zurück in das Pumpengehäuse.
Der Normag-Spülpumpenmotor (oft der Typ K12 oder K16) ist ja fast schon ein technisches Fossil im positiven Sinne. Da das Prinzip der Spülpumpe heute kaum noch verbaut wird, hier die zwei Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte: Der "falsche" Klang: Da die Spülpumpe pro Umdrehung arbeitet, klingt der Motor oft deutlich "heller" und schneller, als er tatsächlich dreht. Man neigt dazu, ihn zu untertourig zu fahren, was die Spülung verschlechtert. Dichtheit ist alles: Das Kurbelgehäuse und die Zuleitungen der Spülpumpe müssen absolut luftdicht sein. Schon eine kleine Undichtigkeit an den Gehäusedeckeln führt dazu, dass der Spüldruck abfällt und der Motor unter Last schwarz raucht oder abstirbt.